Riesengebirgs- Suppe Kulajda mit pochierten Eiern

Riesengebirgs- Suppe Kulajda mit pochierten Eiern
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Zubereitungszeit

Zubereitungszeit
15 Minuten
Kochzeit
30 Minuten

Anzahl der Portionen

Für 4 Personen

Zutaten

  • eine Handvoll getrockneter oder frischer Pilze
    50 g Butter
    2 EL Mehl
    800 ml Wasser
    250 g Kartoffeln
    Salz, weißer Pfeffer
    200 ml saure Sahne oder Schlagsahne
    Essig je nach Geschmack
    50 g Butter zum Verfeinern
    1 Ästchen frischen Dill oder 2 EL eingelegten Dill 
    4 Eier
    Essig
    Die Tschechen sind eine Nation der Pilzsammler, das weiß jeder. Im Gegensatz zu den Nachbarländern können wir so viele Pilze in unseren Wäldern sammeln wie wir finden. Und da Pilzgerichte bei uns eine lange Tradition haben, wurden genauso gerne auch Waldfrüchte gepflückt. Immerhin haben die meisten von uns in ihrer Kindheit nicht nur Pilze im Wald gesucht, sondern auch Himbeeren und Heidelbeeren. Dank dieser Tradition können die meisten Tschechen zumindest die wichtigsten essbaren Pilze erkennen und viele tolle Gerichte mit ihnen kochen. 
    Kulajda wird in verschiedenen Versionen vom Böhmerwald bis ins Riesengebirge, aber auch in Mittelmähren und im Altvatergebirge gekocht. Dort werden die Kartoffeln meist getrennt gekocht und erst auf dem Teller mit Suppe gemischt. Nicht nur in jeder Region, sondern in jeder Familie wird Kulajda etwas anders gekocht. Manche mögen sie eher sahnig und süß, andere lieber richtig schön sauer. Wenn es genügend Pilze gibt, können auch Sie experimentieren. Im September erreicht die Pilzsaison ihren Höhepunkt! 
    Ein besonderer Vorteil dieser Suppe ist, dass sie sowohl im Sommer aus frischen, als auch im Winter aus getrockneten Pilzen wunderbar schmeckt. 
     

Zubereitung

  • Die getrockneten Pilze vorher mindestens 1 Stunde oder besser noch über die Nacht einweichen lassen. 
    Aus Butter und Mehl eine helle Mehlschwitze machen und mit Wasser vermischen und nicht verklumpen lassen. 
    Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, zusammen mit den Pilzen (samt dem Wasser, in dem sie eingeweicht wurden) zur Suppe hinzufügen. Salzen, pfeffern und kochen, bis die Kartoffeln weich werden (cca. 15–20 Minuten).
    Während die Suppe köchelt, machen wir die pochierten Eier. In leicht gesalzenem und gesäuertem Wasser einen Strudel rühren, ein Ei in die Kelle schlagen, hineinlegen und 4-5 Minuten kochen lassen. Erst dann das gleiche mit dem nächsten Ei tun. Beim Servieren bekommt jeder ein pochiertes Ei in den Suppenteller.  
    In der fast fertigen Suppe die Sahne untermengen (bei saurer Sahne muss man später nicht mehr viel nachsäuern), je nach Geschmack Essig, Butter und den kleingeschnittenen Dill hinzugeben.

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