Kartoffeln – eine beliebte Beilage und zugleich das Wesen der Leckerbissen

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Kartoffeln – eine beliebte Beilage und zugleich das  Wesen der Leckerbissen

Die Kartoffeln begannen zu erscheinen in den tschechischen Ländern erst im Verlauf des 17. Jahrhunderts. Meisten war das nur eine angepflanzte Kuriosität in Gärten der Adeligen. Trotzdem wurden sie hier in dem nächsten Jahrhundert endlich völlig heimisch, wurden kaum ersetzlicher Bestandteil auf den tschechischen Küchenzetteln und heute würde kaum jemand glauben, dass Kartoffeln auf unserem Gebiet nicht seit jeher angepflanzt wurden.

In jeder Region gibt es einen speziellen Namen für Kartoffel

Seit langem wurden nur die aus Ausland exportierten Arten in tschechischen Ländern angepflanzt. Am Anfang des 19. Jahrhunderts haben die ersten Arten, die auf unserem Gebiet hochgezüchtet wurden, das Licht der Welt erblickt. Es gab damals mehr als 30 verschiedenen Bezeichnungen für Kartoffeln, viele von ihnen werden noch bis heute in Sucht nach den regionalen Dialekten benutzt. Statt der Kartoffeln sagt man die Benennungen wie zum Beispiel „erteple, zemáky(Erdäpfel), grumbíry, kobzole oder kartofle“.

Kartoffeln genießen in Tschechien so starke Popularität, dass sie sogar gefeiert werden. In Bistritz am Hostein finden jedes Jahr Kartoffeln-Feiern statt. Es ist eine Veranstaltung voll von Kartoffelgenussmittel, kulinarischen Exhibitionen, Workshops und Wettbewerben, in denen auch die Restaurants aus der ganzen Tschechischen Republik eingegliedert werden. Diese Restaurants servieren im Verlauf der Feiern spezielles Kartoffelmenu.
 

Haben Sie schon die in der Asche gebratenen Kartoffeln ausprobiert?

Einer von den köstlichsten Variationen der Kartoffelvorbereitungen ist ein steinaltes Rezept, wenn man die Kartoffeln mit der Pelle in glühende Asche des verlöschenden Feuers vergräbt. Sie werden so lange  gebraten, bis die Pelle ganz inkohlt ist und den gebratenen Kartoffeln den richtigen leicht salzigen und „rauchigen“ Geschmack bringt.

Kartoffeln werden in Tschechien als Beilage zu vielen Gerichten serviert, aber können auch das Wesen für ein vollwertiges Gericht sein.  Was man braucht  ist nur ein bisschen der kulinarischen Fantasie. In der tschechischen Küche gibt es auch raffinierte Methoden – aus gekochten und geriebenen Kartoffeln arbeitet man den Teig auf Kartoffelknödel durch, aus ungekochten Kartoffeln dann zum Beispiel einen Teig für gebratene Kartoffelpuffer. Traditionelles süßes Laster sind die Kartoffelnocken aus Kartoffelteig mit Mohn und Zucker.

Diese und weitere Kartoffelspezialitäten finden Sie im Angebot von vielen Restaurants. Bei weitem nicht überall können sie so köstlichen Kartoffelknödel und Kartoffelpuffer mit Selchfleisch probieren, wie im Hotel V Nebi, im zertifizierten Restaurant, das sich in Josefův důl, im Herzen der Isergebirge befindet.

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